Hundeführerschein

Was ist der Unterschied zwischen der Sachkundeprüfung und einer Hundeführerscheinprüfung?

 

      

Die Sachkundeprüfung besteht aus zwei Teilen:

  • Theorieprüfung
  • Praktische Prüfung

Der theoretische Teil der Sachkundeprüfung soll zeigen, ob der Hundehalter über die erforderlichen Kenntnisse in verschiedenen Themenbereichen (z.B. Verhalten des Hundes, Umgang mit dem Hund, Erziehung, Ernährung Pflege und Rechtsvorschriften) verfügt.

 

Im praktischen Teil wird ebenfalls die Sachkunde des Hundehalters überprüft. Das bedeutet, dass der Hundehalter in der Lage sein muss, seinen Hund so zu führen, dass der Hund niemanden (Personen, Artgenossen, andere Tierarten) in der Öffentlichkeit gefährdet, belästigt oder behindert.

 

Insgesamt werden in der gesamten Sachkundeprüfung die Mindestanforderungen an den Hundehalter gestellt und geprüft. Es wird nicht der Gehorsam des Hundes überprüft!

 

 

Hundeführerscheinprüfung:

Die Hundeführerscheinprüfung ist wesentlich anspruchsvoller. Sie besteht in der Regel aus drei Teilen:

  • Theorieprüfung
  • Praktische Prüfung auf dem Hundeplatz
  • Praktische Prüfung in der Grünanlage und in der Stadt

(Stufe 1 mit angeleintem Hund in der Grünanlage, Stufe 2 mit freilaufendem Hund in der Grünanlage)

 

In der theoretischen Prüfung werden die Kenntnisse des Hundehalters aus den Themenbereichen Domestikation/Geschichte, Welpen/Welpenerziehung, Erziehung, Verhalten/Kommunikation, Gesundheit, Pflege, Haltung und Rechtsgrundlagen geprüft.

Danach erfolgt die praktische Prüfung. Hier wird das Mensch-Hund-Team unter praxisbezogenen Umweltbedingungen individuell geprüft.

Bei der Hundeführerscheinprüfung wird das Mensch-Hund-Team gemeinsam geprüft. Es werden sowohl die Kenntnisse und der Umgang mit dem Hund des Hundehalters überprüft sowie der Gehorsam des Hundes.

 

Die Prüfer und Prüferinnen, welche die Hundeführerscheinprüfung abnehmen, sind durch ihre Berufsverbände geschult und zertifiziert.